Klausur der Jeveraner Grünen


Am Samstag, 19.01.19, hatten wir Jeveraner GRÜNEN unsere erste Klausur im neuen Jahr. In großer Gruppe von 15 Personen haben wir in der Zeit von 10 bis 16.30h über die Dinge geredet und diskutiert, die uns bewegt haben und worauf wir uns dieses Jahr konzentrieren wollen. Unsere Fraktionsvorsitzende Beate Berghaus führte die Moderation des Tages gewohnt kompetent und begann mit einem Rückblick auf das letzte Jahr: unser Antrag zur Bürgerbeteiligung, der im Rat viel Zustimmung fand, die Benennung von Straßen nach Sophie Prag und Fritz Levy (beides GRÜNE Anträge), die Aktion Meer Menschlichkeit, an der unser Ratsherr Olaf Harjes federführend beteiligt war und das Jever nun Fair Trade Stadt ist freut uns alle sehr. Insbesondere natürlich unseren Jeveraner GRÜNEN Gustav Zielke – Koordinator der Steuerungsgruppe Fair-Trade-Stadt in Jever:
„Das war ein spannender Prozess bis zur Verleihung des Titels „Fair-Trade-Stadt“ und wir sind stolz, dass wir es geschafft haben. Wir dürfen uns jetzt aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen sondern müssen weiter über Fair Trade aufklären und während im Handel, der Gastronomie und der medialen Präsenz ein positiver Anfang gemacht ist, sind wir uns durchaus bewusst, dass auch noch Luft nach oben ist.“
Natürlich haben wir auch nochmal über den letzte Woche im Bauausschuss abgelehnten Biogasanlagen-Prototypen gesprochen zusammenfassend sagte Olaf Harjes, GRÜNER Ratsherr in Jever und Mitglied im Bauausschuss:
„Wie Ihr ja wisst, habe ich mir, haben wir als Fraktion uns, diese Entscheidung nicht einfach gemacht. Während wir als GRÜNE wissen, dass wir auf Biogas als einen der Standpfeiler einer nachhaltigen, regenerativen Energiewende nicht verzichten können und diesen Biogasanlagen- Prototypen, der buchstäblich aus Mist Strom macht und nebenbei noch Wärme produziert, zu wichtig finden um guten Gewissens mit „Nein“ stimmen zu können, waren für uns aber auch noch zu viele offiziell und unter Verschluss beantwortete Fragen offen um guten Gewissens mit „Ja“ stimmen zu können. Daher habe ich mich im Bauausschuss bei der Abstimmung zur Änderung des Bebauungsplans in Alt-Moorwarfen enthalten.“

Nach der Mittagspause und einem kurzen Spaziergang bei strahlendem Sonnenschein im winterlichen Jever ging es dann in die Planungsphase 2019. Unter anderem wollen wir uns dieses Jahr mit (regionaler) Mobilität und neuem Wohnen beschäftigen.
Während wir zum Thema Mobilität viele gute Ideen haben, die wir auch in Form von Anträgen im Jeverschen Rat einbringen werden, ist uns doch auch klar, dass zu einer funktionierenden Mobiltätswende mehr gehört.
Axel Fischer, Kandidat für B90/GRN bei der letzten Ratswahl:
Foto: Grüne Jever „Es ist schwierig zu erklären warum Menschen das Auto stehen lassen sollen, wenn die Alternative nicht stattfindet. Ohne einen verlässlichen ÖPNV, auch im ländlichen Bereich, wird die Mobilitätswende nicht gelingen.“
Almuth Thomssen, Ratsdame B90/GRN in Jever:
Foto: Grüne Jever „Was hier zur Zeit im Bahnverkehr passiert, ist inakzeptabel. Wir Städte, Gemeinden und Kreise, die Kommunen grade im ländlichen Raum, müssen mehr Einfluss nehmen auf die Landesregierung, wenn es um Ausschreibungsverfahren für den ÖPNV geht, es darf nicht mehr der Preis die Priorität sein sondern Zuverlässigkeit.“
Auch zum Thema Wohnen werden wir Anträge in den Rat einbringen.
Dazu Beate Berghaus, Fraktionsvorsitzende B90/GRN im jeverschen Rat:Foto: Grüne Jever „Wohnen heute ist mehr als 140 Quadratmeter, vier Zimmer, Küche, Bad. Es gibt mehr Singles, Alleinerziehende, Patchworkfamilien, Senioren, Menschen die bezahlbaren Wohnraum suchen. Politisch können und müssen wir auf die Planung von Wohngebieten Einfluss nehmen um allen Menschen in unserer Gesellschaft gerecht zu werden.“
Nach vielen kreativen Stunden, trennten wir uns mit vielen Ideen und Plänen für 2019 und wir freuen uns schon auf unsere nächste Klausur im Juni und unseren nächsten GRÜNdonnerstag am 14.Februar im Graftenhaus.

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