Ist ein Masthähnchenbetrieb in Schortens noch zu verhindern?

Wir sind gegen jede Form der Massentierhaltung und somit auch gegen einen Hähnchenmastbetrieb in unserer Stadt, sei es nun mit 80.000 oder 26.000 Tieren. Aber wir sind uns auch bewusst, dass ein solcher Betrieb mit 26.000 Tieren als privilegiert gilt und eine Genehmigung dafür nicht auszuschließen ist. Wir haben deshalb Gesprächen der Stadt und des Landkreises mit dem betreffenden Landwirt zugestimmt, und um diese möglich zu machen, den Vorschlag, die Neuaufstellung der Bebauungspläne „Lübbenweg“ und „Südliche Plaggestraße“ ruhen zu lassen, mitgetragen. Miteinander reden ist immer besser als Eskalation. Deshalb war auch die Begleitmusik der CDU in der Presse eher kontraproduktiv und nur Effekthascherei, die der Sache nicht dienlich war. Das gilt im übrigen auch für die von der SPD durchgeführte Demonstration gegen Massentierhaltung. Solange gesprochen und verhandelt wird sollten wir uns alle eine gewisse Zurückhaltung auferlegen um das gemeinsame Ziel „keine Massentierhaltung und kein Hähnchenmastbetrieb in unserer Stadt“ zu erreichen.
Wolfgang Ottens, Fraktionssprecher

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